Nomadenland

Jurten Tag

Die Jurte ist ein, seit Jahrtausenden, bewährtes Heim der Nomaden Zentralasiens.

Besonderes Merkmal ist die runde Form des Raumes, welche nicht nur optimalen Windwiderstand bietet, sondern nachweislich Ruhe und Geborgenheit vermittelt, im Gegensatz zu den üblich eckigen Räumen europäischer Architektur.

tl_files/uploads/images/contentpic-06.jpgDie ersten zwei Jurten im Volkspark Potsdam sind nach dem größten See Kirgisiens „Issyk-Kul“ und der wilden Raubkatze „Dschaa-Bars“, aus dem bekannten Roman „Der Schneeleopard“ des kirgisischen Schriftstellers Tschingis Aitmatow, benannt.Einzelne Bauelemente bestehen ausschließlich aus hochwertigen natürlichen Rohstoffen. Das Grundmaterial ist Holz, wobei die Scherengitter, Dachkränze und Dachstangen aus Weide gefertigt sind. Der Fußboden wird nach alter Tradition, genauso wie die Jurtenwände und das Dach mit Schaf- und Jackfilz isoliert. Auch die Tür der Jurte ist mit Filz überzogen und mit typisch kirgisischen Ornamenten verziert.

tl_files/uploads/images/contentpic-07.jpgUnabhängig von Jahreszeit und Außentemperatur können die Besucher der Jurte sich hier sowohl am inneren, als auch am äußeren Ambiente erfreuen und sich von derschlichten Schönheit der Natur überzeugen lassen. Bei sonnigem Wetter kann das Dach geöffnet werden und im Winter sorgt ein Holzofen für eine behagliche Atmosphäre. Ebenso besteht die Möglichkeit zu übernachten, wobei sich durch den offenen Dachkranz der unvergleichliche Luxus der Sterne bietet, im einzigen „Tausend-Sterne-Hotel“ Potsdams. In der Jurte finden maximal 24 Personen auf flauschigen Schaffellen Platz, um mit allen Sinnen in das Nomadenland einzutauchen.